Blog(g) dagegen!

“Trendkultur” Ultrá

Montag, 01. März 2010 von admin

Soooo…heute widme ich mich mich mal der Ultrakultur im Fußball, was ja in den letzten paar Jahren immer mehr “im kommen” is… ich war selbst knapp 4 Jahre aktives Mitglied in einer bayerischen Ultrágruppierung und will an dieser Stelle mal von meinen Erfahrungen berichten und was ich im Nachhinein davon halte.

Hm wo fang ich am besten an? Ich war eigentlich schon seit ich klein bin Fußballfan, anfangs noch von den Bayern, später dann von meinem Heimatverein. Bin dann auch gleich zu nem Fanclub dazu gegangen (muss so 2002 gewesen sein), damals gabs fast nur diesen einen Fanclub…naja ungefähr zeitgleich hat sich dann auch so langsam ne kleine Ultrábewegung gegründet bzw. entwickelt. Anfangs wurde sie noch belächelt, nach und nach machten sie aber immer mehr auf sich aufmerksam, naja ab 2006 war ich dann auch dabei. Was mich von Anfang an fasziniert hat, war in erster Linie dieser bedingungslose zusammenhalt. Aber auch das “dagegen sein” fand ich damals schon toll. Vielleicht auch deswegen weil ich schon immer bisschen links eingestellt war und oft dinge mehr hinterfragt habe wie andere in meinem bekanntenkreis.

Ultrás brüsten sich ja oft damit, die besseren Fans zu sein und gegen alles zu sein, sei es der Staat, oder die Polizei oder “verfeindete” Gruppen…ich sag nur ACAB…ich glaub ihr wisst was ich meine. Naja jedenfalls ging mir diese extreme Selbstdarstellung nach einiger Zeit extrem auf den Sack, ich hatte immer weniger das Gefühl, dass es hier mehr um die Selbstinszinierung geht, als um den Sport….

Was mich noch genervt hat: es wurde immer soviel geredet, dass man gegen die ganzen ungerechtheiten, die ich oft selbst erleben “durfte” (Polizeiwillkür halt, besonders das Münchner USK hat hier einen extrem “guten” Ruf), was unternimmt, passiert ist dann aber selten was…
Zu diesem Thema werde ich demnächst mal ein paar Artikel aus diversen Fanszenen posten.

Naja vor ca. nem dreiviertel Jahr bin ich dann “ausgestiegen”, wenn man des so nennen kann, zum großteil aus oben aufgeführten Gründen,  zum teil auch aus privaten/beruflichen Gründen.

So des wars erstmal für heute, wenn mir wieder was dazu einfällt werd ich hier noch was dazu schreiben, und sorry dass es fast nicht strukturiert ist, aber ich hab jetzt einfach mal drauf los geschrieben.

Was ist denn Eure Meinung zum Thema Ultrá? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, oder sehr ihr es ähnlich? Würde mich über eure Kommentare freuen ;)

Also haut rein!

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Apple und das Arbeitsrecht…

Sonntag, 28. Februar 2010 von admin

So, kaum hat man wieder mal Zeit zum schreiben, flattert einem auch gleich ein brisantes Thema zu: Laut Golem.de beschäftigen chinesische Zulieferer von Apple in mindestens elf Fällen 15-jährige, das Mindestalter in China liegt aber bei 16. Dagegen will Apple jetzt wohl auch vorgehen. Gut, dann passt doch alles, werdet ihr euch jetzt denken. Leider passt nicht alles. Doch von wegen: Des Weiteren ist es in China verboten mehr als 49 Stunden pro Woche zu arbeiten. Den Herren aus Kalifornien scheint das aber herzlich egal zu sein. Die scheissen nämlich angeblich auf chinesische Gesetze und lassen ihre Leute 60 Stunden arbeiten. Zwar muss ein Arbeiter mindestens einen Ruhetag pro Woche haben, allerdings wären unter “ungewöhnlichen Umständen” auch Ausnahmen möglich, das ist wieder so ein dehnbarer Begriff….

Also mich hat das in Meiner Meinung, was Apple nur noch bestärkt, ich werde mir nie auch nur ein einziges Apple-Produkt kaufen… Klar, wer produziert heute schon nicht fü Billiglöhne in asiatischen Ländern? Sind wahrscheinlich die wenigsten. Aber andere Hersteller bieten ihre Produkte wenigstens zu annehmbaren Preisen an, was Apple da betreibt grenzt ja an Ausbeute. Ja, zugegeben ihre Hardware ist nicht schlecht, aber auch nicht so viel toller als andere, als würde es die überhöhten Preise rechtfertigen. Eine iPhone 3GS kostet in der Herstellung übrigens gerade mal128,35 €…. Aber über das Thema könnte man ja sowieso Bücher schreiben…

Den meisten Apple-Kunden sind deren Geschäftsmethoden wohl eh egal, hauptsache sie haben ein “cooles” Teil mit nem Apfel drauf….

Es lebe der Kapitalismus…

EDIT:
Natürlich gibt es weitaus schlimmere Sachen, vorallem was Ausbeutung, Armut, etc und die ganze Kapitalismusscheisse betrifft, bei der Geld oft mehr Wert ist als ein Mensch…aber ich habe diesen Artikel eben nur als Aufhänger genommen und halt meine eigene Meinung dazu geschrieben :)

Ich hoffe ihr schaut mal wieder vorbei!

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blogg-dagegen.de geht an den Start!

Montag, 22. Februar 2010 von admin

Hallo zusammen,

jetzt is es endlich soweit. Mein neues Blogprojekt startet. Wie ihr seht befindet sich alles noch etwas im Rohbau, aber schließlich ist ja der Inhalt das was eigentlich zählt bzw. mir am wichtigsten ist. Keine Sorge im lauf der nächsten Monate wird es auch ein komplett eigenes Design geben.

Ja, also die Hauptinhalte meines Blogs werden kritische Artikel sein die sich mit der Kommerzialisierung des Sports sowie der kompletten Medienlandschaft beschäftigen, sowie auch politische Texte oder Texte, die sich mit dem heutigen kapitalistischen (achtung negativ!) System auseinandersetzen. Einfach alles was mich in der Hinsicht bewegt, aufregt… Vor allem weil es da draussen so viele Menschen gibt die blind durch die Gegend laufen und alles machen was man ihnen sagt, bzw. alles nehmen was man ihnen hinwirft, ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken, bzw. die Dinge zu hinterfragen. Außerdem ist es mir auch wichtig später mal Menschen, denen es nicht so gut geht, mit meinem Blog helfen zu können, dazu aber später mehr…

Passend zum thema habe ich gleich mal 2 extrem gute Songs zum Thema Überwachungsstaat etc, das erste ist von Culcha Candela, die jeder seit “Hammer” kennen sollte, das 2. ist von einem Duo namens Mono & Nikitaman, leider nicht so bekannt, aber mit super systemkritischen Texten…

Viel Spaß damit und bis bald!

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